Am 7. Juni sind wir in Kernen-Stetten schon früh um 6 losgegangen, um unsere heimische Vogelwelt zu beobachten. Viele Vögel waren Eltern und pausenlos damit beschäftigt, Futter für ihre Nestlinge zu suchen.
Andere haben uns mit ihrem Reviergesang begrüßt.
Glücklich und Zufrieden konnten wir gegen 9 Uhr dann wieder nach Hause gehen.
Am 22.3.2026 hat Gewässerführer Herr Dongus zu einer Exkursion entlang der Rems eingeladen.
Etliche NaturInteressierte sind gekommen, um vieles über die Rems,
aber auch über die Lebewesen darin und drumrum zu erfahren.
Allgemeinwissen über das lebenswichtige Naß kam auch nicht zu kurz, z.B.
das Verhältnis Salzwasser zu Trinkwasser auf der Erde und vieles mehr.
Wir bedanken uns bei Herrn Dongus ganz herzlich dafür.
8 Naturbegeisterte haben sich zu der Führung mit Herr T. Seebass in Kernen-Stetten getroffen,
um im Gewann "Katzen" und in den Hartwiesen Standvögel und die ersten Rückkehrer zu beobachten.
Hausrotschwanz, Singdrossel und Rotmilan haben ihre Winterquartiere verlassen und
sind bereits in ihren Brutgebieten angekommen. Die Kornelkirschen blühen auf,
und wenn sich dann eine Schwanzmeise darin bewegt, ist das ein wunderschöner Anblick.
9 Naturbegeisterte haben am Sonntagmorgen das Haldenbachtal durchwandert
auf der Suche nach Wintergästen und Standvögel.
Herr Seebass hat in bewähter Weise die Gruppe geführt und wir konnten
einige tolle Beobachtungen machen.
Alle Sichtungen wieder auf NABU Naturgucker, Gebiet Stetten Hirtental und Eichensee.
Stockente und Erlenzeisige auf dem zugefrorenen See, darunter Kernbeißer und Waldbaumläufer
Am 15.11.2025 haben sich die Aktiven vom NABU Waiblingen getroffen, um am Naturdenkmal
"In den Raubern" in Stetten teilweise Mäharbeiten vorzunehmen und Büsche zurückzuschneiden.
Damit wird gewährleistet, daß seltene Stauden und Blumen wieder wachsen können.
Zuvor haben wir diese Teilfläche 4 Jahre stehen lassen, damit sich Insekten entwickeln können.
Am 18.10.2025 trafen wir uns , um in der Burghalde im NSG Unteres Remstal Pflegemaßnahmen durchzuführen.
Dabei haben wir die beiden Hänge abgemäht und den Grünschnitt abgeräumt.
Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!
Ohne eure Hilfe geht es nicht!
Unsere Heckenpflanzung mit Ackerflora zwischen Waiblingen - Hohenacker und Bittenfeld
wurde durch unsere "Nachbarn" bei ihrer Weizenernte teilweise zerstört.
Sie sind mit schwerem Gerät einfach auf unsere Blühfläche gefahren und haben so die Pflanzen plattgewalzt.
Es war wohl am einfachsten, hier umzudrehen statt den vorhandenen Weg zu benutzen.
Wir werden das so nicht hinnehmen!
Die Heckenpflänzchen wurden von der Stadt Waiblingen bezahlt -
es ist also auch ein wirtschaftlicher Schaden entstanden.
Von Seiten der Stadt Waiblingen wird nun das Gespräch mit dem Verursacher gesucht.
Wir hoffen, dass dies erfolgreich verläuft und solche Rücksichtslosigkeit in Zukunft unterbleibt!
Falls nicht, behalten wir uns weitere Maßnahmen vor!
Am Samstag Nachmittag haben sich einige unserer Aktiven in Kernen-Stetten getroffen,
um an unserem Stückle "In den Raubern" Pflegemaßnahmen durchzuführen.
Vor allem sollte die Kanadische Goldrute möglichst mit der Wurzel entfernt werden.
Ebenso Kiefernschößlinge und Gewöhnliche Waldrebe.
Dabei konnten so nebenher noch tolle Entdeckungen gemacht werden.
Der Nachwuchs vom Neuntöter hat uns zugeschaut, Komma-Dickkopffalter und das
veränderliche Rotwidderchen waren unter anderem zu bestaunen.
Natur erleben im Haldenbachtal in Kernen - Stetten
Wir wollten nach dem Neuntöter sehen, und er tat uns den gefallen.
Zwei männliche und ein weiblicher Vogel zeigten sich, saßen da und ließen sich schön beobachten.
Aber auch Misteldrossel, junge Buntspechte oder eine Haubenmeise waren auf Futtersuche.
Am Samstag, 26.04.2025 war es endlich soweit -
nach längerer Anlaufzeit konnte eine Hecke auf einem Acker,
den ein Landwirt zur Verfügung gestellt hatte, eingepflanzt werden.
Dank vieler helfenden Hände war die Aktion in 2 Stunden erledigt.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten! Ohne Eure Hilfe geht es nicht!
Wie wertvoll diese Aktionen sind haben einige Teilnehmer unmittelbar vorher gesehen:
Auf dem Gelände der letztjährigen Pflanzaktion ist ein Rebhuhnpaar eingezogen.
Damit wird deutlich, daß wir der Natur helfen können.
Vor allem, wenn Stadtverwaltung, Landwirte und die Aktiven vom NABU gut zusammenarbeiten!



Natur genießen bei einem Abendspaziergang durch die Auen des
Naturschutzgebietes "Unteres Remstal".
Das war das Motto, und wir haben wieder tolle Beobachtungen machen können.
Es ist Ende Mai und die Natur läuft zur Höchstform auf:
Vögel füttern ihre Jungen, die Insekten sind auf Brautschau und die Pflanzen blühen voll auf.
Sehen sie selbst:
Oben: Der Scharlachrote Feuerkäfer - ein Männchen, zu erkennen an den stark gezähnten Fühlern
Ein Zauneidechsen Weibchen
Unten: Eine gebänderte Prachtlibelle - ein Männchen mit dem dunklen Streifen im Flügel
Eine Regenbogenforelle
Alle Sichtungen unter NABU|naturgucker Beobachtungen, Gebiet "Remstal zwischen Neckarrems und Hegnach"
Schon zu Beginn der Führung konnten wir dem wunderschönen Konzert der Vögel am Sonntagmorgen lauschen.
Wir gingen erst ein Stück durch den Hartwald, um dann den Weg zurück am Waldrand entlang, gesäumt von Feldern und Wiesen, einzuschlagen.
Wir konnten Vögel beim Futter suchen und beim Singen beobachten.
Aber auch viele interessante Insekten und Pflanzen wollten von uns bestimmt werden.
Es war beinahe ein lauer Sommerabend unter strahlend blauem Himmel, als wir durch das NSG spaziert sind.
Viele Tagfalter konnten wir bestimmen, Pflanzen bestaunen und Vögel beobachten.
Bei unserer Frühwanderung haben wir schon einige Gartenrotschwänze gesehen und gehört.
Auch Zilpzalp und Mönchsgrasmücke haben sich uns gezeigt. Fotos: T.Seebass
Windstill, wolkenlos - super Bedingungen für eine Vogel-Exkursion.
So sind wir an diesem Morgen losgezogen und
konnten so ziemlich sämtliche Arten bei bestem Licht beobachten,
die zu dieser Zeit zu erwarten sind - und noch einige Arten mehr.
Unter NABU|naturgucker Beobachtungen (Gebiet Kernen, Häderwiesen)
können sie die Artenliste einsehen.
18.01.2025
Die untere Begrenzungshecke wurde zu groß.
Sie ist von innen heraus verkahlt und wirft
einen Schatten auf unsere Blühfläche.
Daher war es nötig, einen Teil davon
auf den Stock zu setzen.
Interessante Beobachtungen wie Mittelspecht und Gänsesäger inklusive,
siehe die Fotos von Timm Seebass unten.
Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!
Hecken richtig pflegen!
Herbst und Winter - Das ist die richtige Zeit um Hecken zu verjüngen.
So im nebenstehenden Beispiel eine Hecke im NSG Unteres Remstal bei der Vogelmühle.
Der NABU Waiblingen hat diese Hecke 1994 an einer Geländestufe auf einer Wiesenfläche gepflanzt. Sie hat sich aufgrund des dort oberflächennah anstehenden Muschelkalkbandes sehr langsam entwickelt,
ist inzwischen aber zu einer der schönsten Hecken des Rems-Murr-Kreises gewachsen.
Hecken brauchen immer wieder Verjüngung. Das erfolgt aber nicht durch einen Kahlschlag, sondern durch ein abschnittsweises Auf-den-Stock setzen.
Bäume und Sträucher werden etwa auf Kniehöhe abgesägt.
Diese Arbeiten wurden im Oktober und November vom NABU Waiblingen dort abschnittsweise umgesetzt.
Nun können die lichten Stellen im Frühjahr neu austreiben.
Das Schnittgut wird gehäckselt und anschließend energetisch genutzt. (bl)